Satelliten beobachten
Am Nachthimmel kann man Satelliten mit blossem Auge erkennen. Dafür braucht es die richtige Gelegenheit, nämlich eine klare Nacht, und viel Geduld. Je dunkler die Umgebung ist, von der aus man den Himmel beobachtet, desto mehr kann man dort oben auch sehen. Die Beobachtung gelingt darum auf dem Land besser als mitten in der Stadt. Die Augen gewöhnen sich langsam an die Dunkelheit, aber schon nach einigen Minuten kann man die leuchtenden Sterne am Himmel deutlicher sehen und erkennt auch einzelne Sternbilder, zum Beispiel den "Grossen Wagen". Manchmal sieht man auch einen "Stern", der sich am Himmel bewegt: einen Satelliten.
Hinweise und Tips zur Sternbeobachtung findest du zum Beispiel auf "Astrokids", den Kinderseiten von astronomie.de.
An der Grenze zwischen der Erde umd dem Weltraum: Das Spiegelteleskop "Hubble"
In 569 km Höhe über der Erde kreist "Hubble" um die Erde. Hier ist das Teleskop ausserhalb der Erdatmosphäre und hat darum eine klare Sicht auf die Planeten unseres Sonnensystems und weit, weit darüber hinaus.
Hallo Nachbar!
Beinahe 56 Millionen Kilometer, so "nahe" kam der Mars auf seiner Bahn um die Sonne der Erde am 27. August 2003, als "Hubble" diese Aufnahme machte.
Ein Blick ins Weltall
Dieses Bild von 2004 zeigt die Galaxie "NGC 1300", ein gigantisches Sternensystem mit riesigen einzelnen Sternen und Sternenhaufen, die sich um seinen Kern drehen.
Von oben herab
Vom Erdbeobachtungssatelliten Envisat stammt dieses Bild vom 12. April 2007. Deutlich erkennt man die schneebedeckten Alpen und den Apennin, das ist die Bergkette, die sich vom Norden Italiens nach Süden zieht. An ihrer Form erkennt man auch verschiedene Seen sehr gut, zum Beispiel den Bodensee, den Genfersee oder den Lago Maggiore.




